Saté-Spieße

Hinweis: Bisher habe ich keine Mengenangaben, da ich für unterschiedliche Personenzahlen gekocht habe und mir die Mengen nie aufgeschrieben habe. Ich werde beim nächsten Mal versuchen, darauf zu achten, wieviel von den Zutaten ich verwende, und dann wenigstens Richtwerte hier ergänzen.

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Zutaten für die Spieße:

  • Hähnchen- oder Putenbrust
  • Soja-Sauce
  • Fisch-Sauce
  • (Malz-)Essig
  • Currypulver
  • Koriander
  • Salz (und Pfeffer)
  • Zucker (oder Honig)

Die Zutaten (außer dem Fleisch natürlich) in einer Schale zu einer Marinade vermischen. Mengen kann ich leider keine angeben, weil das bei mir immer nach Schnauze passiert. Es hat schon seinen Grund, daß es bei mir nie zweimal gleich schmeckt. : o ) Als Richtlinie kann ich sagen, daß die Marinade natürlich ausreichen muß, um alles Fleisch zu bedecken.

Der größte Anteil ist Sojasauce. Dann gebe ich Fischsauce hinzu, bis sie deutlich aber nicht penetrant herauszuriechen ist. Dann noch einige kräftige Spritzer Malzessig. Wer anderen Essig verwenden möchte, muß entsprechend der Geschmacksintensität der Essigsorte etwas mehr oder weniger nehmen.

Mit dem Koriander nicht sparen, es soll nachher den Geschmack des Fleisches dominieren. Die Currypulver-Sorte darf man ruhig nach persönlichem Gusto auswählen. Da ich gerne scharf esse, bevorzuge ich ebensolches Currypulver, auch wenn ich den Kindern zuliebe derzeit eher eine süßlich-fruchtige Currymischung verwende. Salz muß, Pfeffer kann.

Der Trick ist eine üppige Menge Zucker, welcher bewirkt, daß die Marinade an dem Fleisch haften bleibt und nachher beim Grillen zu einer süßlich-pikanten und knusprigen Kruste karamellisiert. Die Marinade darf deshalb eine deutliche Süße haben, soll aber kein Sirup werden.

Das Fleisch wird in dünne Streifen geschnitten und in der Marinade eingelegt.

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Während das Fleisch mariniert (das geht recht schnell), wenden wir uns der Erdnuß-Sauce zu:

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Zutaten für die Erdnuß-Sauce:

  • Erdnußbutter
  • Kokosmilch
  • Soja-Sauce
  • (Malz-)Essig
  • Honig
  • Rapsöl
  • Chilischrot
  • Salz
  • Zwiebeln
  • Limetten
  • Knoblauch
  • Honig
  • (Wasser)

Die Zwiebeln in reichlich Öl glasig dünsten. Ein, zwei Knoblauchzehen mit der Knoblauchpresse pressen und hinzugeben. Bevor die Zwiebeln braun werden, die Erdnußbutter hinzufügen und gut rühren, damit nichts anbrennt.

Jetzt die Kokosmilch nach und nach unterrühren — dabei wird die Erdnußbutter möglicherweise ausflocken und die Masse wird zäher. In diesem Fall zunächst Limettensaft hinzugeben, bis die Konsistenz wieder cremig ist. Das Rühren nicht vergessen. Abwechselnd Kokosmilch und Limettensaft zugeben.

Je nach verwendeter Kokosmilch kann es sein, daß der Limettensaft nicht reicht und man Wasser zugeben muß.

Die Sauce mit Honig, Essig, Salz, Chili und evtl. Koriander und Curry abschmecken, den Topf abdecken und von der Herdplatte nehmen (Erdnußsauce hängt ja sowas von schnell an...).

Jetzt wäre es an der Zeit, die Spieße zu stecken.

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Dabei werden die marinierten Fleischstreifen wie auf einer Zieharmonika im Zickzack auf die Spieße gesteckt. Die Dichte ist Geschmackssache, wichtig ist aber, daß man so gleichmäßig wie möglich steckt, damit das Fleisch auf dem Grill gleichmäßig gebraten werden kann.

Sobald alle Spieße gesteckt sind, kann man sie auf dem Grill von allen Seiten gleichmäßig anbraten, derweil man — falls nötig — die Erdnuß-Sauce vorsichtig anwärmt. Vor dem Servieren der Sauce noch ein, zwei Knoblauchzehen pressen und zugeben. Die Sauce nocheinmal gut durchrühren.

Als Beilage eignet sich (Safran-)Reis oder was man sonst gerne zu Gegrilltem ißt.

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Guten Appetit!

p.S.: Man kann Saté auch mit Fisch zubereiten.

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2 Gedanken zu “Saté-Spieße

  1. Kisl

    Ohai! Wo ich gerade Safranreis lese: Hast du nen Tipp, wo in der Nähe ein guter Asia Laden ist? So mir Phönixreis, indischen und Thai-Fertiggerichten und sowas?

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    1. Kai

      Kai

      Beitragsautor

      Ich muß gestehen, daß ich seit Jahren keinen Asia-Laden mehr besucht hab. Im Gewerbegebiet in Oftersheim war mal ein recht gut sortiertes Geschäft (beim Toom-Baumarkt ums Eck), aber ich weiß gar nicht, ob das noch existiert.

      Antwort

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