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Ich bin Autist. Autist_innen bekommen Overloads. Overloads führen zu Meltdowns und/oder zu Shutdowns. Zu Shutdowns schreib ich ein andermal. Jetzt möchte ich mich darauf beschränken, Euch näherzubringen, wie sich ein Meltdown für mich anfühlt.

Außenstehende nehmen meine Meltdowns wahrscheinlich als Wutausbrüche wahr und halten mich deshalb für einen unbeherrschten Choleriker. Die Wahrheit ist jedoch viel schlimmer. Denn ich verbringe die meiste Zeit meines Lebens damit, Overloads und damit auch Meltdowns zu vermeiden, sofern mir das überhaupt möglich ist. ... weiterlesen

Ich brauche dringend ein Fluchtfahrzeug. Eines, mit dem ich aus dem Alltag und im Optimalfall auch aus der Realität entfliehen kann. Deshalb darf das folgende Brainstorming zum Lastenheft getrost anfangs auch etwas unrealistisch sein. Im Verlauf der Planung wird  mein Wunschdenken realistische Außmaße annehmen. Aber wenn ich mir einen Traum erfüllen will, muß ich mich zwingend von der Traumwelt aus an die Realität annähern, und nicht von der Vernunft aus, damit nichts von der Traumhaftigkeit verloren geht. ... weiterlesen

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Wirtschaftsflüchtlinge‬? Wißt Ihr, was Wirtschaftsflüchtlinge sind? Oder wer?

Ein F1-Rennfahrer, der nach Monaco oder in die Schweiz zieht, um keine/weniger Steuern zahlen zu müssen.

Ein bayrischer Fahrzeughersteller, der seine Motorradsurrogate in China fertigen läßt, weil nicht vorhandene Arbeitnehmerrechte/Umweltschutzgesetze auch kein Geld kosten.

Ein Druckmaschinenhersteller, der den Produktionsstandort wegen der hohen örtlichen Abgaben verläßt (, aber den weltbekannten Ortsnamen im Firmennamen behält).

Das sind Wirtschaftsflüchtlinge. Da ist sogar das Pejorativum1)Wikipedia-Lemma zu Pejorativsuffix angemessen.

Fußnoten   [ + ]

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Genauso, wie das Streikrecht nicht ohne Grund im GG verankert ist,
sollte Solidarität wieder wie selbstverständlich zu unserem
Sozialkapital gehören. Leider sehen viele Menschen nur noch ihren
eigenen Schaden oder Vorteil und ignorieren dabei die Nöte und
Bedürfnisse der Anderen.

Seit Jahrzehnten werden mit Blut, Schweiß und Tränen hart erkämpfte
Arbeitnehmerrechte immer weiter ausgehöhlt und kastriert. Wir sollten
mit den Menschen, die sich gezwungen sehen, für Ihre Rechte kämpfen zu
müssen, Schulterschluß üben und sie bestmöglich unterstützen.